Was Taboola unternimmt, um die Verbreitung von COVID-19-Falschinformationen zu verhindern und Qualitätsjournalismus zu gewährleisten

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In diesem Blogpost möchte ich meine Gedanken über die aktuelle Situation teilen und hervorheben, was wir in dieser herausfordernden Zeit bei Taboola unternehmen.

Ganz zu Anfang möchte ich betonen, dass unsere vorrangige Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt unseren Familien und Angehörigen gelten sollte. Ich bitte dich daher, auf deine Gesundheit zu achten und dich um deine älteren Familienmitglieder und alle Familienmitglieder mit gesundheitlichen Problemen zu kümmern.

Die Taboola-Geschäftsführung hat sich in den letzten Wochen täglich zusammengesetzt, um das Thema COVID-19 zu besprechen, und um bestmöglich auf die weltweiten Ereignisse zu reagieren und die richtigen proaktiven Schritte für die Zukunft einzuleiten. Dies ist und war bisher nicht einfach, da es sich anfühlt, als würden wir jeden Tag zu einer neuen Realität aufwachen und es unklar ist, wie genau sich die Situation entwickeln wird.

Jedes Meeting, das ich in den letzten Wochen hatte, begann und endete mit COVID-19. Jeder ist besorgt – unsere Werbetreibenden, Agenturen, Publisher, Journalisten, Mobilfunkanbieter, OEMs, Investoren, unser Board of Directors – alle.

Angesichts der globalen Situation, hat Taboola eine Verantwortung gegenüber unserer Branche, dem Open Web und den Lesern weltweit. Wir werden weiterhin hart daran arbeiten, Qualitätsjournalismus zu gewähren, um die Leser, die im Zentrum dieser Pandemie stehen, mit hochwertigen, vertrauenswürdigen Information zu beliefern. Dies ist insbesondere in diesen unsicheren Zeiten wichtig, in denen wir weltweit gegen COVID-19 kämpfen. Wir bekämpfen die Verbreitung von Falschinformationen über das Coronavirus vehement.

In vergangenen Blogposts habe ich bereits über Zeiten geschrieben, in denen wir die Entscheidung getroffen haben, problematische Inhalte in unserem Netzwerk proaktiv zu blockieren. Wir haben mittlerweile ein über 50-köpfiges Content Review-Team, dessen wesentliche Aufgabe es ist, unsere ständig aktualisierten öffentlichen Inhaltsrichtlinien zu implementieren. Diese Richtlinien regeln, welche Inhalte Taboola im Open Web empfiehlt.

COVID-19-Werberichtlinien

Taboola erstellt die verbreiteten Inhalte in unserem Netzwerk nicht selbst. Dennoch investieren wir viel Zeit in das Erkennen und Entfernen irreführender Anzeigen. Während ich diesen Blog geschrieben habe, habe ich unsere Head of Policy angerufen, um zu erfahren, dass wir seit Donnerstagabend 445 Anfragen zur Bewerbung von Gesichtsmasken und Kampagnen im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgelehnt haben, da diese nicht unseren Richtlinien entsprachen.

Um die Verbreitung von Falschinformationen über diese globale Pandemie zu bekämpfen, haben wir unsere Werberichtlinien wie folgt aktualisiert:

Gesichtsmasken sind nicht erlaubt

Wir haben Anzeigen zum Thema Gesichtsmasken ausdrücklich verboten, da wir gesehen haben, dass diese Anzeigen bei Bedarf zu Engpässen führen, Panik verbreiten, die Preise hochtreiben und als Clickbait verwendet werden.

Falsche Behauptungen sind nicht erlaubt

  • Anzeigen, die persönliche oder allgemeine gesundheitsbezogene Behauptungen verbreiten. Zum Beispiel: Produkt, die behaupten, das sie den Coronavirus heilen, behandeln oder verhindern können, sind verboten.
  • Anzeigen, die sich thematisch auf den Coronavirus beziehen und dabei ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen. Zum Beispiel: Anzeigen, die ein begrenztes Angebot an Produkten anpreisen, sind verboten.
  • Anzeigen, die Bilder oder Illustrationen des Coronavirus‘ verwenden sind verboten.
  • Anzeigen mit Coronavirus im Titel, die aber keinen Kontext zur Landing Page haben, sind verboten.

Coronavirus-Anzeigen auf Taboola sind nur offiziellen Behörden gestattet

Indem wir nur Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen zulassen und die Verbreitung von Werbung verhindern, die falsche Behauptungen über die Coronavirus-Krise aufstellen, hoffen wir, nicht nur Falschinformationen über die Pandemie zu begrenzen, sondern auch die Verbreitung von Qualitätsjournalismus zu unterstützen.

Wer über Covid-19 in unserem Netzwerk berichten darf:

  • Offizielle Gesundheitsorganisationen (Regierungen und NGOs) wie WHO, CDC usw.
  • Offizielle Behörden wie das Gesundheitsministerium, Gemeinden/Kommunen, Polizeibehörden, Gesundheitsbehörden usw.
  • Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser, medizinische Einrichtungen usw.
  • Beworbene journalistische Artikel von bekannten Publishern und Nachrichtenquellen wie Reuters, New York Times usw.

Wir verbreiten nur Artikel von bekannten Publishern, um Falschinformationen zu verhindern und Qualitätsjournalismus zu gewährleisten

Wir möchten nicht nur verhindern, dass Informationen falsch, irreführend oder geradezu böswillig sind, sondern auch Menschen auf der ganzen Welt qualitativ hochwertigen Journalismus bieten.

In den letzten 30 Tagen haben wir Tausende von Artikeln zum Thema Coronavirus von unseren Premium-Publisher-Partnern in den Umlauf gebracht, um Millionen von Lesern dabei zu helfen, Artikel wie diese mit Informationen aus glaubwürdigen Quellen zu finden:

Wir wenden uns zudem an Publisher und bieten ihnen freien Zugang zu unseren Leserdaten, damit sie als Teil von Taboola-Newsroom sehen können, was die User im Open Web lesen. Wir ermutigen sie, diese Daten zu verwenden, um ihre eigenen Leser besser zu informieren.

Jetzt ist es an der Zeit, Qualitätsjournalismus zu unterstützen

Im letzten Monat war das Wort „Coronavirus“ das zweithäufigste Wort auf den Sperrlisten von Publishern. Im Januar lag es noch auf Platz 8.

Während wir den Kampf gegen die Verbreitung von Falschinformationen und den Kampf für Qualitätsjournalismus zur Unterstützung der Verbreitung genauer Informationen fortsetzen, lade ich dich ein, mir direkt eine E-Mail an adam.singolda@taboola.com zu senden. Wenn du der Meinung bist, in unserem Netzwerk etwas gesehen zu haben, was dort nicht hingehört, dann schreibe mir.

Bleib gesund und pass gut auf dich auf!

–Adam

Gründer und CEO von Taboola

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