Mobile Werbung: Erste Schritte mit Mobile Native Advertising

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Was ist Mobile Native Advertising?

Mobile Native Advertising ähnelt der nativen Werbung auf Desktop-Geräten. Es beinhaltet aus Sponsored Content, Social-Media-Anzeigen, In-Feed-Anzeigen, etc.

Der Hauptunterschied liegt im Nutzerverhalten. Während Desktop-Geräte hauptsächlich für berufliche Zwecke verwendet werden, werden mobile Geräte weiterhin häufiger für private Aktivitäten genutzt. Das macht sie zu einem einzigartigen Ort für native Anzeigen, und um Nutzer:innen zu erreichen.

Ähnlich wie ihre Desktop-Pendants sind mobile native Anzeigen nicht aufdringlich und werden dreimal häufiger angesehen als Bannerwerbung.

Wenn du mit Native Advertising starten willst, kommst du an mobiler nativer Werbung nicht vorbei. Knapp über die Hälfte aller Webaufrufe weltweit erfolgen über mobile Endgeräte. Diese machen auch einen immer größer werdenden Anteil der Besuche und Bestellungen im Online-Einzelhandel aus.

Wie Native Advertising für Desktop-Computer fügen sich Mobile Native Ads nahtlos in die umgebenden Inhalte ein. Native mobile Werbeformate ahmen Form und Funktion anderer mobiler Inhalte nach. Das löst einige wichtige Probleme für Werbetreibende und Vermarkter:innen.

Die erste ist Werbeblindheit. Wenn du Display-Anzeigen und Bannerwerbung verwendest, wird dein Publikum diese meistens nicht einmal bemerken.

Zweitens wollen die Verbraucher:innen keine aufdringliche Werbung sehen. Sie vertrauen ihr nicht. Die neuesten Statistiken zu nativer Werbung zeigen, dass allein in den USA 80 % der Erwachsenen mindestens eine Methode zum Blockieren von Werbung verwenden.

Native Anzeigen auf Desktop bieten bis zu achtmal höhere Klickraten (CTR) als Display-Anzeigen sowie höhere Umsätze. Das liegt daran, dass Verbraucher:innen sie für vertrauenswürdiger und ansprechender halten. Genauso verhält es sich mit nativer mobiler Werbung.

Hier gibt es noch einen weiteren Vorteil. Mobile Native Advertising hilft Vermarkter:innen, die Markenbekanntheit zu steigern, da Inhalte sichtbarer sind, wenn sie auf vertrauenswürdigen, hochkarätigen Webseiten erscheinen.

Wie kannst du von diesen Vorteilen profitieren und wie lassen sich native Anzeigen am besten auf Mobilgeräten bewerben? Um dir den Einstieg zu erleichtern, sehen wir uns nächsten Abschnitt einige nützliche Beispiele für mobile native Werbung an.

8 Beispiele für mobile native Werbung

Wie du an anderen Beispielen für native Werbung siehst, bestehen mobile native Anzeigen normalerweise aus einer Überschrift und einem Thumbnaul Image, ein sogenanntes Miniaturbild. Sie können auch eine Herausgeberzuweisung und ein Logo enthalten, das sich auf die Plattform bezieht, auf der sie veröffentlicht werden.

Native Anzeigen erscheinen normalerweise in Suchergebnissen, in sozialen Medien und im Open Web, wobei Publisher aus einer Reihe nativer Werbenetzwerke ausgewählt werden. Laut der Mobile Marketing Association (MMA) erscheinen mobile native Anzeigen in einer Vielzahl von Formaten.

1. In-Feed (Social)

In-Feed-Social-Ads erscheinen in den Streams der Social-Media-Nutzer:innen und vermischen sich mit nutzergenerierten Inhalten. Sie enthalten Social Proof, z. B. wenn einem Freund oder Follower der Verbraucher:innen der Inhalt gefallen hat, wird dieser in deren Feed angezeigt. Hier ist ein Beispiel von LinkedIn:

Menschen können mit mobilen nativen Anzeigen wie mit anderen sozialen Inhalten interagieren, abhängig von den Fähigkeiten der jeweiligen sozialen Plattform. Sie können beispielsweise native mobile Werbung auf Facebook liken und teilen, auf Twitter retweeten und auf Pinterest pinnen. Native Videowerbung wird auch häufig als Teil von In-Feed-Social-Content verwendet.

2. In-Feed (Content)

Smartphone-Anzeigen mit In-Feed-Content können in verschiedenen Formen erscheinen, z. B. als Stories, Musik, Spiele und mehr. Sie passen zum Seitenlayout und die Nutzer:innen interagieren mit ihnen auf die gleiche Weise wie mit anderen redaktionellen Inhalten. Diese mobilen nativen Anzeigen erscheinen häufig auf Nachrichtenseiten. In diesem Beispiel von Yahoo! Finanzen siehst du eine Anzeige für Motley Fool. Diese sieht genauso aus wie die Nachrichten um sie herum.

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3. In-Feed (E-Commerce)

Native mobile Anzeigen für E-Commerce erscheinen im Allgemeinen als beworbene Produkte. Sie sind wie andere organisch erscheinende Produkte formatiert und angeordnet und enthalten eine Produktbeschreibung, Preise und Kundenbewertungen. Du siehst diese Art von mobiler nativer Werbung auf E-Commerce-Webseiten. Hier ist ein Beispiel von Etsy:

4. In-Map

Wenn Verbraucher:innen in einer Karten-App wie Google Maps nach einem Standort suchen, bieten In-Map-Anzeigen weitere Informationen zu Entfernung, Öffnungszeiten, wichtigen Annehmlichkeiten und mehr. Dies ermutigt die Menschen zum Besuch und erhöht die Besucherfrequenz an bestimmten Orten. Beispielsweise zeigt diese Google Maps-Suche nach einem Indischen Restaurant in Berlin eine mobile native Anzeige für einen Anbieter ganz oben in den Suchergebnissen.

5. In-Game

Mobile native Anzeigen, die in Games erscheinen, verbessern normalerweise das Spielerlebnis, indem sie Spielern Ads für Belohnungen anzeigen. Dies erhöht die Interaktion mit dem Spiel. Goodgame Studios steigerte mit nativen Anzeigen von Taboola die Anzahl der Spieler um 300 %.

Goodgame native ads in-game

6. Bezahlte Suche

Bezahlte Suchanzeigen werden auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen über und unter organischen Suchergebnissen angezeigt. Google war der Pionier dieses Formats, das jetzt in den meisten Suchmaschinen erscheint. Suchende interagieren mit bezahlten Suchergebnissen auf die gleiche Weise wie mit organischen Ergebnissen. So ist es noch einfacher, mit potentiellen Kund:innen in Kontakt zu treten.

7. Empfehlungs-Widgets

Empfehlungs-Widgets sind ein wichtiger Bestandteil der Content Discovery. Sie ermöglichen Verbraucher:innen, verwandte gesponserte Inhalte zu sehen, nachdem sie einen Artikel gelesen oder Inhalte angesehen haben. Wie andere native Werbeformate für Mobilgeräte passen sich Content Discovery-Widgets an die Form der Webseiten an, auf denen sie sich befinden. Sie ermöglichen Benutzer:innen den Direktklick, so wie sie es bei anderen Webseiten-Inhalten tun würden. SocioPal steigerte die App-Downloads um 30 % durch die Verwendung von Taboola Empfehlungs-Widgets.

8. Benutzerdefiniert

Das MMA umfasst eine weitere Kategorie der nativen mobilen Werbung. Hier erstellen Marken benutzerdefinierte Inhalte wie Apps, Spiele oder Videos, anstatt ihre Anzeigen in bestehende Inhalte auf anderen Plattformen zu integrieren. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sit or Squat-App von Charmin, die Verbraucher:innen hilft, Toiletten in ihrer Nähe zu finden.

Sit or Squat - custom mobile native advertising

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